Erste Veranstaltung mit renovierten Konzertflügel 2017

Der renovierte Blüthner Flügel

Am 3. Februar 2017 wurde im Festsaal des Hofer Logengebäudes durch einen Festakt der renovierte Blüthner Flügel der Hofer Loge "Zum Morgenstern" der Bruderschaft und vielen Gästen vorgestellt.

Die Brüder der Loge freuen sich das dieses altehrwürdige Musikinstrument erhalten werden konnte.

Der Blüthner Flügel im Festsaal der Loge zum Morgenstern

Im Jahr 1880 ist dieser Konzertflügel in der Manufaktur Blüthner in Leipzig hergestellt worden.

Wie in dieser Zeit üblich, stellte die Manufaktur Blüthner diesen hochwertigen großen Flügel 17 Jahre lang für Konzerte verschiedenen Musikern zur Verfügung.

1898  wurde dann dieser Flügel von der Freimaurerloge "Zum Morgenstern" vom Freimaurer-Bruder Blüthner gekauft. Das dafür benötigte Kapital wurde durch Spenden unserer Brüder aufgebracht.

1935  wurde der Konzertflügel, so wie alles andere Logeninventar, vom NS-Regime beschlagnahmt und ins Grenzlandtheater verbracht.

1945  Beschlagnahme des Flügels durch die US Armee.

1949  erfolgte die Rückübertragung des Konzertflügels in das Vermögen der Loge "Zum Morgenstern".

2015 bis 2016  wurde dieser Flügel, durch Klavierbaumeister Christian Niedermeyer aus Bayreuth, mit dem Ziel den ursprünglichen Klang des Instrumentes zu erhalten, restauriert.

 

Klavierbaumeister Christian Niedermeyer erklärt die umfangreichen Arbeiten zum Erhalt dieser seltenen Klangvielfalt.
Klavierbaumeister Christian Niedermeyer erklärt die umfangreichen Arbeiten zum Erhalt dieser seltenen Klangvielfalt.
 

Ort mit einer ganz besonderen Beziehung zu Henri Marteau  (30. Juni 2017)

 
Konzerte an außergewöhnlichen Orten – dies verspricht die Veranstaltungsreihe Haus Marteau auf Reisen. Die Meisterschüler der Internationalen Musikbegegnungsstätte Haus Marteau in Lichtenberg gastieren mit ihren Dozenten an verschiedenen Plätzen in ganz Oberfranken. Am Freitag, 7. Juli konzertieren die jungen Studenten zusammen mit dem estnischen Pianisten Arbo Valdma in der Freimaurerloge „Zum Morgenstern“ in Hof. Ein Ort mit einer ganz besonderen Verbindung zu Henri Marteau.
 
„Es ist nicht genau überliefert wie oft Henri Marteau in unserer Loge musiziert hat. Aber er muss wohl des Öfteren auf unserem Blüthner-Flügel gespielt haben“, kennt Alexander Feulner, Meister vom Stuhl der Freimaurerloge „Zum Morgenstern“, die geschichtlichen Überlieferungen. Umso mehr freut es ihn, dass am kommenden Freitag ein Meisterkurs der Internationalen Musikbegegnungsstätte des Bezirks Oberfranken Haus Marteau in die Freimaurerloge kommt. In Erinnerung an den Violinvirtuosen Henri Marteau, dessen ehemalige Villa in Lichtenberg heute Musikstudenten aus aller Welt nach Oberfranken lockt.
 
Die Freimaurerloge steht zum ersten Mal auf der Landkarte der Haus Marteau auf Reisen-Konzerte. Jener Musikreihe, die der verstorbene künstlerische Berater von Haus Marteau, Prof. Peter Sadlo, im Jahr 2010 ins Leben gerufen hatte. Sein Ziel war es, die hochkarätigen Abschlusskonzerte der Musikbegegnungsstätte flächendeckend in ganz Oberfranken zu veranstalten und so klassische Musik auch fernab großer Konzertsäle zu präsentieren. Mittlerweile ist die Veranstaltungsreihe ein Selbstläufer geworden. Neue Spielstätten kommen Jahr für Jahr hinzu. So auch die Hofer Freimaurerloge „Zum Morgenstern“.